| "Squad Tempelhof" bleibt draußen |
| Dienstag, 23. Juni 2009 um 11:05 |
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Die Berliner Polizei verhinderte die für Samstag geplante Massenbesetzung des Flughafen Berlin Tempelhof. Ein Polizeiaufgebot von über 1800 Beamten konnte es verhindern das die insgesamt geringe Anzahl anwesender Demonstranten auf das Gelände des Flugplatzes kommen konnten. Vereinzelt kam es zu Rangeleien zwischen Polizei und Protestlern. Die Demonstration wurde seit Wochen geplant und richtet sich gegen Mietpreiserhöhungen im Umfeld des Berliner Flughafen. Sorge vieler Anwohner ist es, das durch eine zunehmend kommerzielle Nutzung des Flughafengeländes anliegende Mietpreise erheblich steigen könnten, was viele vertreiben würde. Deshalb verlangt der Veranstalter "Squat Tempelhof" hier Mietpreisbindungen, konkrete Pläne für die weitere Nutzung bzw. die Öffnung des Geländes für die Berliner. Auch Politiker von Linken und Grünen sprachen sich im Vorfeld für die friedliche Besetzung aus, da laut Angaben der Politiker die Gründe hierfür berechtigt seien. Die Polizei gab schon im Vorfeld bekannt das hart durchgegriffen werde. Schon tagsüber kam es zu Verhaftungen, Pfeffergas und Schlagstöcke wurde gegen den Versuch den Zaun zu überwinden eingesetzt. Ein Beamter in Zivil sah sich gezwungen seine Dienstwaffe zu ziehen. Während tagsüber lediglich friedlicher Protest zu finden war, wurden die Polizisten später am Abend von Randalierern mit Steinen beschmissen. Während die Polizei ihr hartes durchgreifen damit begründet das es sei eine Straftat sei das Gelände zu betreten, sprechen Veranstalter und Anwesende von einer insgesamt sehr friedlichen Menschenmenge und kritisieren das Verhalten der Beamten. Kommentare (0)
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