BBI – Sicherheit an erster Stelle
Montag, 09. Februar 2009 um 16:55

Ein unscheinbarer Plattenbau in Königs Wusterhausen, hier arbeitet nun Burkhardt Meißner und seine Crew. Der Bereichsleiter des Bauordnungsamtes Dahme-Spreewald und seine Mitarbeiter sind für fast alle Baugenehmigungen auf dem riesigen Gelände des zukünftigen BBI-Airports zuständig. Hunderte Ordner wurden bereits bearbeitet. Allesamt Bauanträge für den Großflughafen BBI. Einzelne Anträge bestehen sogar aus hunderten von Seiten.

Der 55-jährige Meißner leitet die Unterlagen an die Fachabteilungen der Landesbehörden und der Kreisverwaltung weiter: „Jedes Detail muss individuell geprüft werden.“ Rund 30 Mitarbeiter der Kreisverwaltung von Ordnungs- bis Umweltamt sind zeitweise mit den Anträgen beschäftigt, weshalb alle Akten in zehnfacher Ausfertigung eingereicht werden müssen.

Anfangs arbeiteten Meißner und seine Crew mit dem Flughafen Düsseldorf zusammen, aufgrund der Brandschutzvorschriften. „Wir profitieren von den Erfahrungen, die dort bei der Katastrophe 1996 gesammelt wurden.“, sagte Meißner. Es starben damals 17 Menschen bei einem Feuer und das weil bestimmte Brandschutzvorschriften beim Bau nicht eingehalten wurden. Man möchte so etwas keinesfalls wiederholen. Die Sicherheit steht beim Flughafen BBI an erster Stelle, man will 12 000 Brandmelder installieren.

Der neue Airport soll vor allem sehr behindertenfreundlich werden, man entwickelte mithilfe von Behindertenverbänden ein umfangreiches Leitsystem für Gehörlose, Rollstuhlfahrer und Sehbehinderte. So wurde z.B. die Höhe der Tresen angepasst, Notrufsäulen und Beschriftungen seien auch behindertengerecht. Zurzeit arbeite man an den Genehmigungen für Winterdiensthallen und Feuerwachen.

 


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